Kolja und Sascha sind Handwerker – selbstständig und erfolgreich. Ihre Arbeit macht ihnen Freude – aber an einem Ort bauen sie besonders gern: im Reha-Zentrum in Svetlagorsk.
Mein Name ist Kolja. Fünfzehn Jahre lang war ich drogenabhängig, und mein Leben geriet völlig außer Kontrolle. Weder Krankenhausaufenthalte noch die Zeit im Gefängnis konnten etwas verändern.
Dann begegnete ich einer Mitarbeiterin, die selbst von ihrer Abhängigkeit frei geworden war. Sie lud mich ins Reha-Zentrum ein. An diesem Ort wurde ich frei von Drogen.Die Therapie wird von Christen geleitet und auf biblischer Grundlage durchgeführt. Dort lernte ich Werte kennen, die mein Leben völlig neu aufgebaut haben: Ehrlichkeit, Verantwortung und Verlässlichkeit. Diese Prinzipien tragen mich bis heute und haben mein Leben von Grund auf verändert.
Ich heiße Sascha, bin 50 Jahre alt, und viele Jahre meines Lebens waren von einer zerstörerischen Drogenabhängigkeit geprägt. Ich kämpfte jahrelang vergeblich dagegen an. Ich war im Gefängnis, suchte immer wieder Hilfe im Krankenhaus – doch ich blieb ohne Hoffnung, ohne Perspektive, ohne wirklichen Ausweg.
Der erste echte Lichtblick kam, als Freunde mich besuchten, die erfolgreich eine Rehabilitation durchlaufen hatten. Ich entschied mich für denselben Weg und schloss 2004 die Therapie erfolgreich ab. Seitdem bin ich frei von Drogen.
In der Reha erkannte ich, dass mein Leben auf Selbsttäuschung aufgebaut war. Ich musste lernen, echte Beziehungen zu aufzubauen, ehrlich zu werden und Verantwortung zu übernehmen – neben der Begleitung durch die Mitarbeiter im Reha-Zentrum halfen mir Gebet und die Bibel entscheidend dabei.
Nach der Reha gründeten Kolja und Sascha ein Unternehmen und arbeiten seither als selbstständige Handwerker. Aufgrund ihrer eigenen Geschichte übernehmen sie immer wieder gern Aufträge im Reha-Zentrum.
Sie arbeiten nicht nur an den Ausbesserungen im Reha-Zentrum, sondern sie kümmern sich auch gerne um die Rehabilitanden. Während sie gemeinsam mit ihnen arbeiten, hören sie zu und teilen ihre Erfahrungen. Sie möchten die Menschen dort unterstützen, die ähnliche Herausforderungen durchmachen, wie sie es früher selbst erlebt haben. Sie wissen, wie schwer eine Abhängigkeit sein kann – und wie wichtig Verständnis, Geduld und ehrliche Begleitung sind.
Die Unterstützung, die Sascha und Kolja in ihrer Therapie erhalten haben, hat ihnen geholfen, Schritt für Schritt Stabilität und Perspektive zu gewinnen. Heute möchten sie das mit anderen teilen.
Wenn Sie Interesse an der Arbeit in Weißrussland haben, finden Sie hier weitere Informationen: https://tos-ministries.org/arbeitszweige/drogenabhaengige
