Hilfsgütertransport für Weißrussland

Die Menschen in Weißrussland leiden unter der aktuellen Situation im Land. Sie brauchen unter anderem ganz materielle Unterstützung. Deshalb entsendet TOS Dienste International e.V. einen Hilfsgütertransport dorthin. Bei der Aktion “Dein Sport für den Transport” können Bewegungsenthusiasten ihr Hobby in reale Hilfe für den Transport umwandeln, indem sie Kilometergeld sammeln. Aber auch jeder so gespendete Euro bringt den LKW ein Stück näher ans Ziel.

Der Hilfsgüterlaster hat 1.500 km Wegstrecke vor sich. Gemeinsam mit anderen Sportbegeisterten kannst du den Transporter ans Ziel bringen. Wie? Indem du dich bewegst und Kilometergeld sammelst. Bis zum 30. November 2021 wollen wir so zusammen 1.500 km schaffen. 

Es ist ganz einfach. So funktioniert's:

  • Überlege dir, wie viele Kilometer du gern für den Transport zurücklegen möchtest und registriere dich dafür hier auf dieser Webseite. Du kannst joggen, aber auch walken, spazieren oder inlinern. 
  • Finde Spender für die Kilometer, die du dir vorgenommen hast. 
  • Sage deinem Spender oder deinen Spendern, wie viel Kilometer du geschafft hast und bitte sie, ihre Spende an uns zu überweisen. Du kannst ihnen dafür diese Webseite weiterleiten: www.tos-ministries.org/spende (Betreff: Hilfsgütertransport)

Möchtest du mitmachen?

Dann registriere dich hier

Du möchtest oder darfst nicht laufen?

Dann kannst du natürlich auch einfach so spenden mit dem Betreff Hilfsgütertransport:

Spenden

ODER...

Möchtest du einen Läufer aus dem weißrussischen Team mit Kilometergeld unterstützen? Sie laufen die Distanz von der Grenze bis nach Svetlagorsk. Schreibe uns einfach, wie viele Kilometer du mit welchen Betrag pro km spenden möchtest. Wir lassen dich dann wissen, welche Strecke "dein" Läufer geschafft hat. 

E-Mail: info[at]tos-ministries.org
 

Viele kennen die politische Situation Weißrusslands aus den Schlagzeilen. Was vielleicht weniger bekannt ist: die Bevölkerung leidet unter einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage. Wir arbeiten als Hilfswerk seit mehr als 20 Jahren im Land und sehen die Notwendigkeit für einen Hilfsgütertransport. 

Wem kommt die Fracht zu Gute? 

  • einem Krankhaus,
  • bedürftigen Weißrussen und 
  • unserer Arbeit unter Drogenabhängigen in Svetlagorsk.

Deshalb braucht es Hilfsgüter

Im Jahr 2000 gründeten wir ein Reha-Zentrum für Süchtige in Svetlagorsk im Süden des Landes. Der Ort wies zu diesem Zeitpunkt die dritthöchste pro-Kopf Rate an Drogenabhängigen aller GUS-Staaten auf. Über die zurückliegenden Jahre hat unsere Arbeit die Anerkennung öffentlicher Institutionen gefunden. Ärzte der Stadt sind zu ihren Fürsprechern geworden. Nach mehr als zwei Jahrzehnten fortwährender Reha-Arbeit ist die Ausstattung des Reha-Zentrums nun erneuerungsbedürftig. Allerdings hat sich die wirtschaftliche Situation Weißrusslands in den letzten acht Jahren kontinuierlich verschlechtert. Die schrumpfende Wirtschaft und die rasant ansteigende Inflation haben dazu geführt, dass etwa 475.000 Menschen unter der Armutsgrenze leben. In ländlich geprägten Gebieten wie das, in dem unser Reha-Zentrum liegt, ist der Anteil sogar noch höher. Viele Haushalte müssen in der Woche mit nur EUR 66 auskommen. Viele Dinge sind gar nicht oder nur sehr schwer erhältlich. Die Covid-Pandemie hat die Krankenhäuser überfüllt. Für neue Infizierte sind oft keine Betten frei und die Kranken müssen sich zu Hause selbst versorgen. Die Sterberate ist sehr hoch.