Vor kurzem ist Gerd, wie er es selbst sagt, „beschenkt, ermutigt und sehr dankbar” zurückgekehrt.
Während seines Einsatzes unterstützte er nicht nur mit praktischen Arbeiten, sondern half auch den dreizehn ehemaligen Straßenkindern, die im Transformatorenhaus zuhause sind, mit den Hausaufgaben. Nebenbei brachte er ihnen Fahrradfahren und Schwimmen bei, spielte mit ihnen Fußball und begleitete die Gruppe auf Ausflüge. So war es für alle eine große Bereicherung.
Auch für ihn habe sich der Einsatz voll gelohnt, erzählt Gerd. Er hat die Kinder ins Herz geschlossen und vom Mitarbeiterteam viel gelernt. Das aus seiner Sicht atemberaubend schöne Bolivien hat Kindheitserinnerungen geweckt: “Ich habe es sehr geschätzt, dass ich das Leben der Bewohner in dem kleinen Dorf kennenlernen durfte, in dem sich das Transformatorenhaus befindet.” Durch die offenen Kindernachmittage ergab sich der Kontakt mit Kindern und ihren Familien aus dem Ort. “Zu sehen, wie die Nachbarn mit Kühen pflügen oder Mais mit der Sichel ernten, erinnerte mich an meine eigene Herkunft.”
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