Transformatorenhäuser

Transformatorenhäuser

In verschiedenen Ländern Lateinamerikas haben wir Transformatorenhäuser aufgebaut. Das sind Kinderhäuser, in denen wir Straßenkindern ein neues Zuhause geben.

Ein Zuhause für Straßenkinder

Ein Zuhause in Paraguay

Das erste Transformatorenhaus wurde 2001 in einem Vorort von Asunción gebaut. Da die Kapazität jedoch schnell erschöpft war, bauten die TOS Dienste International bis 2008 ein zweites, wesentlich größeres Haus auf dem angrenzenden Grundstück, so dass jetzt Platz für 30 Kinder zur Verfügung steht. Zwei deutsche Ehepaare verantworten seit vielen Jahren diese Arbeit.
Begonnen hatte die Arbeit in Asunción im Jahr 2000 buchstäblich auf der Straße. Dort suchten die Mitarbeiter Tag für Tag Straßenkindern auf und boten ihnen praktische Unterstützung. Sie mieteten am Busterminal, einen Raum, als Treffpunkt für Straßenkinder, der den Kindern während der Nächte Schutz bot. Einige von ihnen wurden langfristig im Trafo-Haus aufgenommen.

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Ein Zuhause in Bolivien

Die großzügige Anlage ist hervorragend geeignet, um mind. 60 Kindern ein Zuhause in einer schönen Umgebung zu bieten. Dabei ist der hohe Standard im Transformatorenhaus ein bewusstes Statement gegen die Resignation und Hoffnungslosigkeit im Land. In einem Land, in dem ein Kinderleben nicht viel wert ist, geht dieses Trafo-Haus von der Grundannahme aus, dass jedes einzelne Kind das Beste wert ist. 

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Ein Zuhause in Peru

Das Transformatorenhaus in Lima wurde in einem kleinen Privathaus gegründet. Durch den Umzug in mehrere Etagen eines 5-stöckigen Hochhauses im Juli 2011 wurde Platz geschaffen, um weiteren Kindern ein Zuhause geben zu können. Von Anfang an war die Arbeit von einer besonderen Brisanz gekennzeichnet. "La Victoria" ist ein für seine Kriminalität berüchtigtes Armenviertel in Lima. Dort tragen Jugendbanden am helllichten Tag Kämpfe auf den Straßen aus. Überfälle, Betrug und Missbrauch sind an der Tagesordnung. Viele der Kinder, die heute im Trafo-Haus leben, sind z.T. direkt auf der Straße geboren. Andere wurden von ihren Müttern verlassen und kamen über das Jugendgericht zu uns. Ohne die Hilfe der TOS Dienste International hätte keines von ihnen eine wirkliche Überlebenschance gehabt.

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