Kontaktarbeit

Kontaktarbeit

"Genug ist genug" - eine Krankheit, der Tod eines Freundes durch eine Überdosis oder ähnliche Ereignisse bringen Drogenabhängigen dazu, im Kontaktzentrum Hilfe zu suchen. In vielen Fällen haben ihn seine ehemaligen Freunde wieder und wieder besucht und davon erzählt, dass es einen Ausweg gibt. Aber der Kampf fängt mit der Entscheidung gegen die Drogen erst an. Hier sind unsere Mitarbeiter gefragt - sie besuchen sie im Krankenhaus, im Gefängnis, an Szenetreffpunkten oder reden mit ihnen in unseren Kontaktzentren. Sie sollen wissen, dass Freiheit trotz Rückschlägen möglich ist.

Ein Neuanfang für Drogenabhängige

Ambulante Reha in Weißrussland

Die Mitarbeiter bieten als Vorstufe zur Therapie ambulante Beratung und Begleitung für Drogenabhängige an, da Svetlagorsk mit 6.153 gemeldeten Abhängigen (2010) die höchste Rate von Süchtigen hat. Auch eine regelmäßige Teilnahme an der ambulanten Therapie im Kontaktzentrum ist möglich. Sie bereitet mit Einzel- und Gruppengesprächen die Aufnahme in die stationäre Therapie vor. Parallel dazu findet die Entgiftung statt. Oft werden die Süchtigen spontan durch Gebet von ihren Entzugserscheinungen geheilt, so dass eine schnelle Aufnahme im Reha- Zentrum erfolgen kann.

 

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Kontaktarbeit in Russland

2007 kam ein Team von Weißrussen und einer Deutschen nach Tjumen, um der Not der Drogenabhängigen zu begegnen. Sie besuchen Abhängige auf der Straße und Kranke im Tuberkulose-Krankenhaus, von denen viele drogenabhängig sind. In Gesprächen zeigen sie Wege aus der Abhängigkeit auf und bieten Hilfe an. Bisher lebt das Team gemeinsam in einem Haus, das Hilfesuchenden immer offen steht. 

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Kontaktarbeit in Griechenland

Der Kontaktladen in Thessaloniki wurde 2014 eröffnet. Er dient als Anlaufstelle für Drogenabhängige. Er befindet sich in der Nähe eines Park, der ein bekannter Umschlagplatz für Kriminalität ist, wo man Drogenabhängige, Dealer und Prostituierte antrifft. Im Kontaktladen wird Drogenabhängigen ein Weg aus der Abwärtsspirale von Kriminalität, Sucht und Krankheit aufgezeigt. Durch Streetwork und regelmäßige Besuche halten sie Kontakt zu vielen aufrecht, die noch im Entscheidungskampf sind. Das Ziel ist langfristig eine ambulante und stationäre Therapie aufzubauen.

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